AKTUELLES

b-05 ist zurück in 2017

Unser Ausstellung- u. Veranstaltungsprogramm startet im Mai 2017

2. September 2016, 14.00 Uhr, Café auf dem b-05 Gelände: öffentliche Unterzeichnung des Pachtvertrages mit der Stadt Montabaur durch die Stadtbürgermeisterin Gabriele Wieland und den Verein b-05 association e.V.

Dies wurde ermöglicht durch die Erneuerung des Pachtvertrages, den die Stadt Montabaur mit dem b-05 Trägerverein in der Stadtratsitzung vom 07. Juli 2016 beschlossen hat. Wir danken der Stadt Montabaur, vertreten durch ihre Stadtbürgermeisterin Frau Gabi Wieland, den Parteien, ihren Stadtratsfraktionen, der Stadtverwaltung, der unteren Naturschutzbehörde, der Masgeik-Stiftung sowie den örtlichen Naturschutzverbänden für ihre Unterstützung

Die Masgeik-Stiftung unser neuer Partner für den Naturschutz

Die 1992 gegründete Will und Liselott Masgeik-Stiftung in Molsberg verfolgt satzungsgemäß das Ziel, den Natur- und Landschaftsschutz im Westerwald zu fördern, vor allem den Lebensraum der einheimischen Fauna und Flora zu schützen, zu erhalten und zu pflegen. Hierzu verfügt die Stiftung über fast 18 ha eigene Flächen, die sie ganz im Sinne des Natur- und Artenschutzes bewirtschaftet und pflegt.

Die Masgeik-Stiftung unterstützt naturschutzfachlich die Konzeption von b-05. Das Konzept des Vereins mit der Verbindung von Kultur- und Naturerlebnissen auf nah situierten Flächen ist einzigartig in der Region. Die Verknüpfung der oft eher getrennten „Disziplinen“ kann eine Wertschätzung und die Entstehung neuer Netzwerke auf beiden Seiten bewirken. http://masgeik-stiftung.de/home/  

 

 

Narrow Arrow // IKKG Absolventenausstellung 10.07.16 - 17.07.16

Unter dem Titel „Narrow Arrow“ zeigen elf nationale und internationale Studierende des Instituts für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz ihre eigene Richtung an.

Die bemerkenswerte Vielfalt unterschiedlichster Materialien und Medien, so wie auch der Facettenreichtum der Inhalte, bieten dem Besucher ein gelungenes Zusammenspiel junger
Positionen in der Kunst.

10. 07. - 17. 07. 2016
Täglich 15 - 20 Uhr 
Führungen 18 Uhr
Vernissage: 9. 07. 2016, 15 Uhr

Es stellen aus:
Sebastián González de Gortari
Irina Maier
Georgios Itoudis
Uwe Michael Biedermann
Tereska Cukier
Masami Hirohata
Lena Bitter
Susanne Kunkel
Anne Köck
Alaa Aldin Nabhan
Michèle Janata

 

 

 

Astrid Busch | Jennifer Danos | Akane Kimbara | Franziska Hünig

Sonntag, 27.10. 2013

14.00 bis 20 Uhr

Herzliche Einladung zur eintägigen Ausstellung von Astrid Busch, Jennifer Danos, Akane Kimbara und Franziska Hünig im b-05 Art & Design Center in Montabaur. Die ortsspezifischen Arbeiten beziehen sich formal und inhaltlich auf die Besonderheiten der Bunkeranlage und verstehen sich als Reaktion auf die Erfahrungen während ihres Stipendienaufenthaltes im nahe gelegenen Schloss Balmoral, Bad Ems.

Sonntag, 27.10. 2013
14.00 bis 20 Uhr

Please join us on Sunday, October 27 at 16:00 for a one-day experimental exhibition by Astrid Busch, Jennifer Danos and Akane Kimbara at the b-05 Art & Design Center in Montabaur. Astrid and Jennifer will be showing new work in response to their experience in Bad Ems and the qualities of the bunkers. We invite everyone to share the opportunity to exchange ideas and celebrate with some drinks and cookies.

Sunday, October 27, 2013
2 - 8 pm

www.astridbusch.com
www.jenniferdanos.com
www.akanekimbara.net
www.franziskahünig.net
www.balmoral.de

http://www.akanekimbara.net

http://www.franziskahünig.net

http://www.franziskahünig.net

 

 

 

zeitnah // IKKG Absolventenausstellung // Thesis exhibition 14.07 - 04.08.2013

Noises Festival /// Freitag, 14. Juni bis Sonntag, 16. Juni

GALERIE 

// 

Freitag

20:00 - 21:00 Vortrag: Hauke Dorsch (Mainz): Musik und der Black Atlantic

22:00 DJ-Set: Brian Shimkovitz (Los Angeles)*

Special Guest: DJ Zipo (Köln)

* VVK: 6€ ermäßigt, 8€ regulär

Samstag

14:00 - 14:30 Tanzperformance: -INNEN (Bonn)

15:00 Vortrag: Andreas Ackermann (Koblenz): Soundscapes - Ton im Film**

15:30 Film: Ears Are Dazzled, Touched By Sound**

16:15 Film: Songs of A Sorrowful Man**

17:00 Film: Temporary Sanity: The Skerrit Bwoy Story**

17:45 Film: Rapresent**

18:30 - 19:30 Turntablism-Workshop: Christian Hübenthal (Würzburg)

20:00 Vortrag: Ricarda Kopal (Berlin): Zwischen Wachswalzen und Web: Das Berliner Phonogramm-Archiv

20:45 - 21:15 Vortrag: Mike Harding (London): From Analogue To Digital And Back Again

21:45 - 22:30 Medienkunstperformance: Achim Mohné (Köln)

23:00 DJ-Set: G.I.D. (Höhr-Grenzhausen)***

** VVK: 2€

*** VVK: 2€ ermäßigt, 4€ regulär

Bei einer Reservierung beider DJ-Sets ist der Eintritt zu den Filmen gratis. Zudem erhält man beim Besuch der b-05-Ausstellung 1.pers.sing. nach dem Festivalwochenende 50% Preisnachlass.


Sonntag

14:00 - 14:30 Vortrag: Thorsten Gieser (Koblenz): Körperkult(ur)

14:45 Beatboxperformance: Adrian Boddenberg (Montabaur)

15:00 Live-Musik: Ahmet Karaköse & Sezgin Özen (Koblenz)

16:00 Vortrag/Live-Musik: Julio Mendívil (Hildesheim): Über Schlager, Musikethnologie und andere traumatische Angelegenheiten

17:00 - 18:00 Live-Musik: Ahmet Karaköse & Sezgin Özen (Koblenz)

18:30 Tanzworkshop: -INNEN (Bonn)

 

Das /ˈnɔɪzɪz/ festival findet von Freitag, dem 14. Juni bis Sonntag, dem 16. Juni auf dem Gelände des Kunst- und Kulturzentrums b-05 in Montabaur statt und thematisiert die kulturübergreifende Bedeutung des Hörens multimedial. Organisiert wird es in Eigeninitiative von Studierenden der Kulturwissenschaft der Universität Koblenz.

Ausgangspunkt ist dabei, dass Globalisierung massenmedial häufig lediglich als ökonomisches, nicht aber vielfältiges kulturelles Phänomen, - zudem lokal unterschiedlich angeeignet - wahrgenommen wird. Vor allem akustische Phänomene - und daher auch der Titel in Lautschrift als Schriftkritik - sollen dies mithilfe von DJ-Sets, Live-Musik, Filmen und Performances verdeutlichen.

Hinzu kommen die Verwendung einer Silent Disco, Soundinstallationen, Vorträge sowie Workshops. Was ,Krach' ist, ist subjektiv und kulturrelativ und steht im Spannungsfeld zwischen Ton allgemein und Musik speziell - im Englischen verdeutlicht durch den Plural ,noises'.

Durch das besondere Engagement vieler Teilnehmer und Sponsoren, besonders des Studierendenwerks Koblenz, ist es möglich, die meisten Programmpunkte kostenlos anzubieten. Lediglich die DJ-Sets des Musikethnologen Brian Shimkovitz (Los Angeles), welcher am Freitagabend in einem Bunker seine ,Awesome Tapes From Africa' auflegen wird, sowie das am Samstagabend folgende Latin-Set des in Koblenz und Umgebung bekannten DJ G.I.D. (Höhr-Grenzhausen) und die ethnografischen Dokumentarfilme Samstagmittag werden einen geringen Eintritt kosten.

Doch auch neben DJ-Sets wird den Besuchern des alten NATO-Munitionslagers einiges geboten: Im einem Bunker auf der ,amerikanischen‘ Seite des zwölf Hektar großen Geländes wird die audio-visuelle Arbeit ,AION' des dänischen Sound-Art-Künstlers Jacob Kirkegaard zu hören und sehen sein - bald auch im Museum of Modern Art (MoMA) in New York. Eine weitere Besonderheit stellt die Ausstellung der Musik-App ,Biophilia' der bekannten isländischen Sängerin Björk dar, an der sich die Besucher auf einem iPad versuchen können.

Weiterer Programmpunkt ist etwa eine Open Stage. Diese wird am Samstag eröffnet und lädt dazu ein, selbst kreative Klangwelten zu erschaffen. Des Weiteren gibt es Labelräume, bei denen Independent-Labels ein öffentlicher Raum zur Präsentation gegeben wird. Auch Podcasts und eine Silent Disco sollen die Thematik des Festivals dem Publikum näherbringen.

Hinzu kommen tagesspezifische Programmpunkte wie beispielsweise folgende Vorträge: Am Freitag wird Dr. Hauke Dorsch, Dozent an der Universität Mainz und Leiter des Archivs für die Musik Afrikas, zum Thema ,Musik und der Black Atlantic‘ referieren, was gleichzeitig Shimkovitz DJ-Set einleitet. Am Samstag wird Prof. Dr. Ackermann, Leiter des Instituts für Ethnologie der Universität Koblenz, in Verbindung zu vier ethnografischen Kurzfilmen vortragen.

Der Tag wird abgerundet durch einen Turntablism-Workshop, einer Performance des Medienkünstlers Achim Mohné (Köln), der mit bis zu fünf Plattenspielern gleichzeitig auflegt, und einem DJ-Set von DJ G.I.D. - auch er arbeitet nur mit Platten.

Der letzte Festivaltag bietet Live-Musik von Ahmet Karaköse und Sezgin Özen (beide Koblenz) sowie von Julio Mendívil (Direktor des Center For World Music in Hildesheim), der zudem ,Über Schlager, Musikethnologie und andere traumatische Angelegenheiten‘ vorträgt. Hinzu kommt ein Workshop der Tanzgruppe -INNEN aus Bonn.

Das Programm beginnt am Freitag um 20:00 Uhr und Samstag und Sonntag um 14:00 Uhr. Im Vorverkauf kostet das Ticket für Brian Shimkovitz ermäßigt sechs bzw. regulär acht Euro, für DJ G.I.D. ermäßigt zwei bzw. regulär vier Euro und für alle ethnografischen Dokumentarfilme Samstagmittag zwei Euro. Reservierungen sind zu richten an: c.southernwood@b-05.org.

 

 

 

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1.pers.sing. /// Ist das Ego der Künstler allgegenwärtig? /// 26.05.13 bis 22.09.13

26. Mai 2013 – 22.September 2013

Eröffnung: Sonntag, 26. Mai, 14 Uhr

Beteiligte Künstler: Anna und Bernhard Blume, Thorsten Brinkmann, Candice Breitz, Andrew Gilbert, Anna K.E., Ragnar Kjartansson, Erik van Lieshout, Jonathan Meese, Bjørn Melhus, Anahita Razmi, Ann-Sofi Sidén, Sebastian Stumpf, Timm Ulrichs, Tim Noble und Sue Webster, Ai Weiwei, Mark Wallinger, Clemens Wilhelm

Das b-05 in Montabaur präsentiert gemeinsam mit seinem Partnern Skoda Auto Deutschland und dem Land Rheinland-Pfalz ab dem 26. Mai 2013 die diesjährige Ausstellung mit dem Titel 1.pers.sing. Wie der Titel nahe legt, steht im Zentrum der Ausstellung das ich und zwar das körperliche ich der beteiligten Künstler. Es werden Arbeiten von 17 internationalen Künstlern aus verschiedenen Generationen zu sehen sein, die gemeinsam haben, dass ihr jeweiliger Schöpfer sichtbarer Bestandteil von ihnen ist.

Ausgehend von dieser offensichtlichen Gemeinsamkeit untersucht die, von Johannes Sperling kuratierte Ausstellung, die unterschiedlichen Ansätze und Bewegründe für diese Selbstdarstellungen, die im nicht näher definierten Raum zwischen Selbstportrait und Performance zu verorten sind.

Seit Timm Ulrichs erster geplanter Selbstausstellung im Jahr 1965, erforschen Künstler neue Wege, ihren eigenen Körper bzw. ihre Körperlichkeit zum Teil ihrer Arbeit zu machen. Wie radikal diese Idee war, unterstreicht ihr Verbot, welches zu einer heimlich im Museumsdepot inszenierten Selbstausstellung führte, die glücklicher Weise dokumentiert wurde. Dieser und anderen Arbeiten von Timm Ulrichs werden Werke von Künstlern gegenübergestellt, die ebenso an die Tradition des Selbstportraits anknüpfen, indem sie diesen Begriff weiter entwickeln, umdeuten oder neu definieren. Die Ausstellung 1.pers.sing. vereint hierbei international renommierte Künstler wie Candice Breitz, Jonathan Meese, Ai Weiwei, Ragnar Kjartansson und Erik van Lieshout sowie Künstler der darauf folgenden Generation, wie Clemens Wilhelm und Sebastian Stumpf.

Neben der Performance wurden und werden seit den sechziger Jahren unterschiedliche Ausdrucksformen entwickelt und Werke in allen denkbaren Techniken geschaffen. Diese Werke thematisieren den Körper und damit nicht selten auch die Person des Künstlers und präsentieren ihn in den verschiedensten Erscheinungsformen. Die Arbeiten der Ausstellung zeigen, dass die Beschäftigung mit dem eigenen Körper präsenter ist denn je und für Künstler die in verschiedenen Techniken arbeiten, eine zentrale Rolle spielt.

Ausgehend von dieser Tatsache erforscht die Ausstellung unterschiedliche Strömungen dieser Entwicklung und geht der Frage nach, welche Motivation dem Schritt zur Integration des eigenen Körpers in die jeweilige Arbeit zu Grunde liegt.

Viele Künstler beschäftigen sich mit politischen, historischen oder soziokulturellen Themen, während sich andere scheinbar persönlicheren Dingen widmen. Hierbei stellt sich die Frage, in wie weit es überhaupt möglich ist, den eigenen Körper isoliert zu zeigen und dabei die gesellschaftliche Umwelt auszuklammern. Gesten, die zunächst egozentrisch erscheinen, können eventuell als Kommentare auf die Gesellschaft, das Leben oder die condition humaine gelesen werden. Zur Ausstellung wird ein umfangreicher Katalog im Kerber Verlag erscheinen.

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Öffnungszeiten:

Do 14.00 – 19.00 Uhr
Sa 14.00 – 19.00 Uhr
So 11.00 – 18.00 Uhr


Gruppenführungen sind auf Anfrage möglich.

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Exhibition catalogue

Text:
Johannes Sperling

Gestaltung: 
weidemeyer keller branding, München

ISBN:

978-3-86678-701-8

Format:

17,00 × 24,00 cm

Seiten:

160

Abbildungen:

127 farbige und 19 s/w Abbildungen

Cover:

Hardcover, gebunden

Sprachen:

Deutsch | Englisch

limitierte Auflage // 20 € inkl. MwSt. 
Versandkosten: 3,00 €

Bestellungen an: 
b-05 [info@b-05.org]

 

 

 

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TRANSFORMATIONEN /// Künstlerinnen der Großregion /// 8.09. bis 7.10.2012

Bei dem international besetzten Projekt TRANSFORMATIONEN arbeiten Künstlerinnen der Großregion (Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz und Wallonie) gemeinsam an ungewöhnlichen, verborgenen Orten.

Erste Station des genreübergreifenden Projekts mit Installationen, Fotografie, Projektionen, Videoarbeiten und Malerei ist der ehemalige amerikanische Sektor der Bunkeranlage b-05, Zentrum für Kunst- und Kultur, im Wald bei Montabaur. In der Zeit vom 8.09. bis 7.10.2012 findet hier die erste Ausstellung des Projektes statt. Alle Arbeiten entstehen vor Ort als sensible Interventionen im Innen- und Außenraum der Bunkeranlage. Dabei ist die künstlerische Auseinandersetzung mit LICHT das verbindende Element der einzelnen Arbeiten. Mit LICHT wird Transformation, Wachstum und Veränderung assoziiert. Die ehemaligen Nato-Bunker in Montabaur wurden lange Jahre vor der Bevölkerung verborgen gehalten und werden nun auf künstlerische Weise ans Licht gebracht. Gerade die Aspekte des Verborgenen und des Zustandswechsels sind Themen, die für die Künstlerinnen des Projektes TRANSFORMATIONEN von besonderer Bedeutung sind. Teilnehmende KünstlerInnen dieser ersten Station sind die Klangkünstlerin Eléonore Bak aus Metz, die in Saarbrücken lebenden Künstlerinnen Sung Hyung Cho und Hyun-Ju Do, die Künstlerinnen Helga Griffiths, Cornelia Rößler und Vera Zahnhausen, sowie das Künstlerpaar Katarina Veldhues und Gottfried Schumacher.

Zur Ausstellungseröffnung am Samstag, 8. September 2012 (ab 18 Uhr), sind alle Freunde der Kunst, des b-05 und alle Interessierten ganz herzlich eingeladen.

Öffnungszeiten:

Do 14.00 – 19.00 Uhr
Sa 14.00 – 19.00 Uhr
So 11.00 – 18.00 Uhr

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GALERIE 

// playgound 012 - Grande Massife

  • playgound 012 - Grande Massife
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Eröffnung: 4. August 2012, 19:30 Uhr

playground 012 & Neuland

Experimentelle Studien zur digitalen Ornamentik

Unter Leitung von Dr. Markus Lohoff präsentiert der Arbeitsbereich Digitale Medien am Institut für Kunstwissenschaft der Universität Koblenz-Landau (Campus Koblenz) Werke von Studierenden der Computervisualistik. Auch in diesem Jahr ist der Titel Programm. Gezeigt werden experimentelle Studien im Spannungsfeld von Kunst und Technik, die in mehrtägigen Workshops im Kunst- und Kulturcenter b-05 entwickelt wurden. Geleitet von der spielerischen Auseinandersetzung mit den technischen Möglichkeiten computergenerierter Echtzeit-Graphik orientieren sich die Arbeiten thematisch am Ornament als raumgestaltendem und -strukturierendem Element. Gleichwohl die Wertigkeit des Ornaments wiederholt kontrovers diskutiert wurde (und wird), ist es über die Historie hinweg präsent und in allen Medien und Gegenstandbereichen anzutreffen. Vom Gebrauchsgegenstand zum Schmuck, von der Rhetorik über die Architektur und Kunst bis hin zur digitalen Medienfassade. Dabei ist das Ornament lange schon abgelöst von einer festgeschriebenen Funktion oder Trägerschaft. Die Computergraphik eröffnet indes neue Zugänge zur Grammatik des Ornaments. Die Selbst-Refernzialität des Ornamentalen wird kaum anderswo eindrucksvoller vor Augen geführt als in der Fraktalen Geometrie bspw. der Mandelbrot-Menge oder vergleichbaren Algorithmen. Rekursion, Variation und Permutation werden formalisiert an den Rechner delegiert und Prinzipien digitaler Prozessierung in der graphischen Ausgabe ästhetisch erfahrbar. Bereits die Frühwerke der Computergraphik weisen so neben ihrer Nähe zum Konkreten einem Hang zum Ornamentalen auf. Zentral ist dabei das ästhetisch motivierte Spiel mit den Form-Konstituenten und dem formbestimmenden Regelwerk. Zwischen Zufall und Regel eröffnen sich ästhetische Experimentierfelder, die im Zuge einer immer performanter werdenden Echtzeitberechnung um dynamische und interaktive Momente bereichert werden. Die im Folgenden vorgestellten Etüden entstanden unter Verwendung der Programmiersprache processing im Sommersemester 2012 im Rahmen der Veranstaltung Digitale Ornamentik.

playground 012 wird kuratiert von Dr. Markus Lohoff. Besonderer Dank gilt b-05 für die freundlichen Bemühungen rund um die Workshops und die Ausstellung, ebenso Neuland für die organisatorische Unterstützung und kontextuelle Einbettung der Vernissage in das atmosphärische GrandeMassife Event.

 

Neuland

Ausstellung für junge Kunst

Neuland befindet sich in einem Schwebezustand: Es ist unbekannt, nicht erfasst oder kategorisiert, unfertig, formbar. Erst über das Handeln des Menschen wird es in eine Form gebracht und definiert. Die Ausstellung Neuland 2012 umfasst verschiedene Ausstellungen und Projekte. Hier betreten junge Künstler Neuland – durch neue Ausdrucksformen, im Wechselspiel mit dem aufgelassenen Militärgelände, mittels ungewöhnlicher Ausstellungskonzepte, oder einfach ganz persönliches Neuland mit der ersten eigenen Ausstellung.Sie alle wagen sich in neues Terrain und drücken aus, was sie dort finden.

Zur Eröffnug ab 19:00 stellen Musiker, DJs, VJs und darstellende Künstler Ihre Werke und Ihr Können zur Schau.

 

Öffnungszeiten:

Do 14.00 – 19.00 Uhr
Sa 14.00 – 19.00 Uhr
So 11.00 – 18.00 Uhr

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HIDDEN TRACK

Absolventenausstellung 2012

Institut für Künstlerische Keramik und Glas

der Hochschule Koblenz Bachelor und Master of Fine Arts

 

Maria Patricia Jimenez Alvarez

Alexander Henry Walbröhl

Annelie Markmann

Lena Feldmann

Walerija Peter

Klara Sbahi

 

14.07.- 29.07.2012

Kunst- und Kulturzentrum b-05

Vernissage 14.07.2012 um 15 Uhr

 

 


Es gibt … Reflexionen aus einem beschädigten Leben?

13. Mai – 16. September 2012

Thomas Arnolds, Blixa Bargeld, Florian Baudrexel, Michael Biber, Madeleine Boschan, Michael Conrads, Lone Haugaard Madsen, Georg Herold, Christian Jankowski, Donald Judd, Franka Kaßner, Martin Kippenberger, Erwin Kneihsl, Maja Körner, Karsten Konrad, David Kroell, Bjarne Melgaard, Monika Michalko, Jan Muche, Ernesto Neto, Albert Oehlen, J.J.P. Oud, Manfred Pernice, Thomas Rentmeister, Gerrit Rietveld, Philipp Schwalb, Norbert Schwontkowski, Florian Slotawa, Andreas Slominski, Meredyth Sparks, Ulrich Strothjohann, Hermann Vaske, Franz West, Thomas Winkler, Ulrich Wulff, Michael Wutz

kuratiert von Christian Malycha


Ihren Anstoß nimmt die Ausstellung an den beiden ersten Worten von zwei völlig konträren Sätzen: „Es gibt …“

Zum einen Adornos berüchtigte Aussage aus den Minima Moralia „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“, in der eine an Möbeln und Inneneinrichtungen der Nachkriegszeit abgelesene Geschmackskritik umschlägt in die resignierte Diagnose einer ausweglosen Gegenwart. – Zum anderen „Es gibt immer was zu tun.“ – der zupackend affirmative Slogan der Baumarktkette Hornbach.

Das Einrichten der Welt, also das Bebauen, Möblieren, Ausschmücken und schließlich Bewohnen der Welt ist Ausgang der Ausstellung, um in der Spannung von sozialdiagnostischer Gegenwartskritik und der alltäglichen Sehnsucht nach einer »schönen Welt« zu untersuchen, inwieweit sich an allen Arten von Einrichtungsgegenständen die Mentalität einer Zeit ablesen lässt: Bauhaus oder Baumarkt.

Denn Einrichten ist immer auch ein Sicheinrichten.

Alle gezeigten Künstlerinnen und Künstler – von De Stijl über den Minimalismus und die 1980er Jahre bis in die Gegenwart – vereint die widerständige, ästhetische Erwiderung auf die Lebenswelt, die in ihren Ausformungen fortwährend zerlegt und neu zusammengesetzt wird. Für den Betrachter liegt darin die Möglichkeit, den unscheinbaren Dingen und Einrichtungsgegenständen des alltäglichen Lebens aus unerwarteten Blickwinkeln zu begegnen.

Denn indem die Künstlerinnen und Künstler die Gegenwart nicht bloß als unveränderlich hinnehmen, sondern zwischen Volkskunst, Kitsch und schneidender Gesellschaftsanalyse, zwischen Hornbach und Adorno vielgestaltige Gegenentwürfe aufzeigen, machen sie die Welt geradezu verständlicher.

Es erscheint ein reichbebilderter Ausstellungskatalog mit Texten von Theodor W. Adorno, Bruno Hillebrand, Robert Kudielka, Hendrik Lakeberg, Christian Malycha, Volker Pietsch, Andi Schoon und Klaus Theweleit.

 

Eröffnung: Sonntag, 13. Mai 2012, 14 Uhr

 

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Öffnungszeiten:

Do 14.00 – 19.00 Uhr
Sa 14.00 – 19.00 Uhr
So 11.00 – 18.00 Uhr


Gruppenführungen außerhalb der Öffnungszeiten 
sind auf Anfrage möglich.

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"Es gibt... Reflexionen aus einem beschädigten Leben?"

"There is … Reflections from a damaged Life?“


Exhibition catalogue
layout by Dorothee Heine
Published by Kerber Verlag
2011
ISBN 978-3-86678-717-9

limitierte Auflage // 20 € inkl. MwSt. 
Versandkosten: 3,00 €

Bestellungen an: 
b-05 [info@b-05.org]

 

 

 

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Eine Kunstausstellung des IKKG// 04. bis 12. Februar 2012

Von Kontrast bis zu Aktion

Géraldine Anton + Corinna Frahm +Thomas Kuhn + Brigitte Wüster

So unterschiedlich wie die Protagonisten sind die Kunstwerke.

In dieser spannungsvollen, kontrastreichen Schau werden Plastiken, Installationen und Videoperformances von den Absolventen des Studiengangs Freie Kunst am Institut für Künstlerische Keramik und Glas (FH Koblenz) präsentiert. Die jungen Künstler betreten im Art- and Designcenter b-05 die Bühne der modernen Kunst.

Vernissage am Samstag, den 4. Februar 2012, um 15 Uhr; im Anschluss Musik mit DJ GID bis open end

Finissage am Sonntag, den 12. Februar 2012, ab 14 Uhr mit Live-Musik von Uwe Schöpping und kulinarischen Genüssen

 

Öffnungszeiten:

Sa. 04.02.2012 ab 15 Uhr

So. 05.02.2012 11 - 16 Uhr

Do. 09.02.2012 11 - 16 Uhr

Sa.11.02.2012 11 - 16 Uhr

So. 12.02.2012 11 - 16 Uhr

 

 

REFLECTIONS by farbraum im b-05 // 22. September - 16. Oktober 2011

REFLECTIONS ist eine raumgreifende und gleichzeitig leicht wirkende Skulptur, die eine Symbiose aus Objekt- und Lichtdesign eingeht.

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Öffnungszeiten:

Do 14.00 - 18.00 Uhr

Sa 14.00 - 18.00 Uhr

So 11.00 - 18.00 Uhr

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Prof. Arnd Dolge - 20 Jahre Klangexperimente

Prof. Arnd Dolge stellt elektronische Klanginstallationen im Bunker aus

Eine Klangausstellung mit elektronischen Produktionen von Prof. Arnd Dolge ist an drei Tagen in der Woche vom 11. September bis zum 25. September zu sehen.

Die Ausstellung ist geöffnet vom Sonntag, den 11. September bis Sonntag, den 25. September, jeweils sonntags (11–18 Uhr), donnerstags (11–18 Uhr) und samstags (14–18 Uhr).

VIER EINZELAUSSTELLUNGEN

DRAPER, DRÜHL, LUCANDER, WOLF

04. Sep. – 16. Okt. 2011

Eröffnung: Sonntag, 4. Sep. 2011, 14:00 Uhr

Das b-05 zeigt zusammen mit seinen Partnern SKODA Auto Deutschland und dem Land Rheinland-Pfalz vier Einzelausstellungen. Markus Draper präsentiert unter dem Titel „Film“ als Auftakt seine Arbeiten in den ersten vier kleinen Bunkern. Die Ausstellung von Sven Drühl unter dem Titel „Archiscapes“, Robert Lucander mit seinem Projekt „Auf Holz!“ und Maik Wolf und seine Arbeit „Frontier Spirit“ werden jeweils in einem der großen Bunker gezeigt.

 

MARKUS DRAPER: FILM

Der Bildhauer, Maler und Videokünstler Markus Draper zeigt im b-05 erstmals eine komplette Video-Ausstellung. Diese kreist thematisch häufig um das Phänomen der Abstraktion. Er verwendet dabei eine eher altertümliche Bildästhetik: Unschärfe, keine Brillanz in der Farbigkeit oder gar Schwarz-Weiß. Erreicht wird dies durch die Verwendung einer alten Canon Power Shot oder einer Mini DV Kamera. Draper spielt mit der Ungenügendheit der Kamera, der Trägheit des Autofokus oder der Irritation der Grafikkarte. Für ihn ist es ein „Spiel mit dem Material“ und das Filmen gleichzeitig eine Improvisation, die über den Kontrollmonitor verfolgt und wenn nötig angepasst werden kann.

 

SVEN DRÜHL: ARCHISCAPES

Die künstlerische Arbeit von Sven Drühl ist eher im Bereich konzeptueller Malerei anzusiedeln, wobei im Sinne eines Remix Bilder der Kunstgeschichte und zeitgenössischen Kunst (von Friedrich über Hodler bis Havekost) meist in einer speziellen Technik aus Öl, Lack und Silikon in unterschiedlichen Serien neu interpretiert, kombiniert und mit eigenen Motiven verbunden werden. Es handelt sich gleichermaßen um transformierte Kopien als auch konzeptuelle Neuschöpfungen.

 

ROBERT LUCANDER: AUF HOLZ!

Der Finne Robert Lucander, der im skandinavischen Raum so etwas wie ein Superstar ist, steht seit Jahren für eine Form der akkuraten und präzisen, vielfach sehr bunten Malerei. Sein Hauptinteresse gilt Porträt- und Menschendarstellungen, allerdings nie im traditionellen Sinn. Weder geht es ihm inhaltlich um das Erfassen des Wesens der abgebildeten Person (schließlich ist sie nur Statthalter für Lucanders spezielle Form von Inhaltlichkeit) - noch geht es ihm formal um den klassisch malerischen Prozess der Realitätsabbildung, sondern vielmehr um die Darstellung von Randexistenzen und anderen Skurrilitäten.

 

MAIK WOLF: FRONTIER SPIRIT

Maik Wolf konstruiert teilweise komplex verschachtelte Architekturen inmitten vermeintlich hübscher Landschaften. Seine virtuos gemalten, pastosen Ölbilder führen in einen furiosen Bildraum, der jedoch immer brüchig und realitätsfern ist. Ein architektonisches Utopia trifft auf die bürgerliche Idylle. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Kerber Verlag.

 

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Öffnungszeiten:

Do 14.00 - 18.00 Uhr

Sa 14.00 - 18.00 Uhr

So 11.00 - 18.00 Uhr

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Konzentrat - Eine Kunstausstellung des IKKG

Die Absolventen 2011 des Studiengangs Freie Kunst der Fachhochschule Koblenz, Institut für künstlerische Keramik und Glas, stellten ihre Abschlussarbeiten im b-05 aus.

Eröffnung am Sonntag, 17.07.2011 um 15:00 Uhr

Ausstellungsende: 07.08.2011

 

Die Aussteller im Überblick:

Isabelle Böhm - Gedenken

Barbara Kaas - The simple newsthat nature told

Petroula Koutousi - Perasma

Ramona Seyfarth - killing time

Rico. Seyfarth - i wanna Believe

 

Eintritt frei!

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Öffnungszeiten: 

Do 11.00 - 18.00 Uhr
Sa 14.00 - 19.00 Uhr
So 11.00 - 18.00 Uhr

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Digitale Kunst im b-05 // 4. Juni 2011 bis 3. Juli 2011

GALERIE 

// playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)

  • playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)
  • playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)
  • playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)
  • playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)
  • playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)
  • playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)
  • playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)
  • playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)
  • playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)
  • playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)
  • playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)
  • playground 011 - Grande Massife (Fotos Jan Wall, Jan Nebgen)
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Eintritt frei!

playground 011

In Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaft der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz wird die Ausstellung playground011 auf dem ehemaligen amerikanischen Sektor des Kunst- und Kulturzentrums b-05 gezeigt. Dozierende und Studierende der Kunst und Computervisualistik präsentieren in Zusammenarbeit mit Dr. Markus Lohoff Bildhauerei, Pinselzeichnung, Installation, Mixed Media und Game Art. Die Arbeiten stiften auf ganz unterschiedliche Weise spielerisch Bezüge zum Ausstellungsort. Die Ausstellungsräume – Bunker eines ehemaligen Atomwaffenstützpunkts mitten im Westerwald – präsentieren sich indes als eine Spielfläche mit ganz besonderem Hintergrund und Charme.

Die Betonobjekte des Aachener Bildhauers Oliver Czarnetta treten in einen Dialog mit der Architektur. Das Werk „Haus im Haus …“ ist vielschichtig. Ähnlich den geöffneten Bunkern, deren Inneres offen zur Schau steht, eröffnet „Haus im Haus …“ mit den bruchartigen Öffnungen der schützenden Wände eingeschränkte Einblicke in Verborgenes. Das Durchdringen von Innen und Außen stellt das Moment des Schutzes infrage. Das Material Beton als Signum des Beständigen erscheint brüchig und offenbart Spuren des Prozesses seiner Formung und Zerstörung zugleich. Neue Sichtweisen und Einblicke in verborgende Welten bietet auch die zweite Arbeit von Oliver Czarnetta. Das Okular eines Guckkastens aus Beton lädt den Betrachter zum Einblick ein; zu einem Blick in einen verborgenen Raum mit unerwarteter Tiefe. Das sich offenbarende Szenario wirkt absentisch, der eigene Blick voyeuristisch.

Rosmarie Schauer nimmt mir ihrer Pinselzeichnung direkt Bezug auf den Ort. Bäume mit kahlem Astwerk – gezeichnet mit Puderzuckerguss auf den Betonwänden eines ehemaligen NATO-Bunkers – umgeben von einer idyllischen Waldlandschaft. Die pastose, reliefartige Pinselzeichnung stellt das Idyll infrage. Die Birken erscheinen wieabgestorben. Blattlos lassen ihre dürren Äste hängen; einer von ihnen ist bereits umgestürzt. Sind sie vertrocknet? Wurden sie von einem Pilz befallen? Der Reiz der Arbeit liegt – so die Künstlerin selbst – in den sich reibenden Gegenüberstellungen.

Ausgehend von dokumentarischem Nachrichtenmaterial über den Unglücksfall im japanischen Atomreaktor Fukushima Daiichi errichten Martin Lilkendey und Markus Lohoff eine Video-Installation, die Bezüge von Präsenz und Absenz, Gefahr, Angst, Betroffenheit und Schutz, Distanz und Nähe, medialer Vermitteltheit und gleichzeitiger Unzugänglichkeit aufzeigt. Medialen Transformationen unterworfen, erscheint die Doku-Footage als abstraktes Blowup. Die Brechung und mediale Vermitteltheit wird in der mehrschichtigen Projektion auf transluzente Folien selbst thematisiert.

Bild, Entstehungsprozess und Repräsentation sind auch Gegenstand der Bildinstallation „Auslaufmodell“ von Wolfgang Ernst. Aus Infusionsschläuchen fließt in unterschiedlicher Intensität und Geschwindigkeit fluoreszierende Farbe ins Bild, hinterlässt Spuren und sammelt sich letztlich zu einer großflächigen Lache auf Boden des Bunkers. Das verselbstständigte Bild verlässt den Rahmen und setzt sich auf dem Boden als flüssiger Farbverlauf neu zusammen. Der unberechenbare Verlauf der Farbe über die Noppenfolie und das fluoreszierende Leuchten der Farben gibt der analogen Installation ein digitales Erscheinungsbild. Das Bild breitet sich auf dem Boden des Raumes aus. Hier hat das Bild keinen begrenzten Rahmen mehr; es bricht aus, fällt aus dem Rahmen und sucht sich seinen eigenen Weg.

Einen weiteren Komplex der Ausstellung bilden die Arbeiten von Studierenden der Computervisualistik. Unter dem Thema „Game Art. Computerspiele als künstlerisches Material“ entstanden im Rahmen einer Veranstaltung von Dr. Markus Lohoff im Wintersemester 2010/11 verschiedene Computerspiele, die auf ganz unterschiedliche Weise die konventionellen Lesart von Computerspielen brechen. Ansatzpunkte finden sich beispielsweise in Bezug auf den Raum als zentrale Kategorie des Computerspiels. Interaktive Bild-Raum-Transformationen, aber auch Brüche mit Erwartungshaltungen auf narrativer Ebene konfrontieren den Spieler mit neuen Sichtweisen, Erfahrungen und Interaktionsformen. Die Spiele im Einzelnen: „Solus. Traue deinen Sinnen“ – Ein künstlerisch, experimentelles Multiplayer-Spiel von Annika Wießgügel, Nils-Sebastian Penzler, Carsten Kost und Benedikt Tschörner. „Noir. The Escape“ – ein 2D Jump 'n Run, das auf Film Noir und Comic-Elemente zurückgreift, entwickelt von Marvin Amberger, Raphael Baumeister, Martin Rünz und Betim Sojeva. „Descent of Mind. Fight for your life“ – ein zwielichtiges Rätselspiel um Illusion und Wirklichkeit von Jan Sobotta, Anna-Carina Strunk, Greta Rettler, Matthias Bohleber, Scarlett Grenzemann und Eduard Ditler. „Collage. Spiel das Web“ – ein dynamisch generiertes Web- Jump 'n Run von Gerrit Lochmann, Lubosz Sarnecki und Christopher Denter. „Computer-Spiel-Räume“ – drei Studien von Jan Sobotta, Trevor Hollmann und Volkmar Kobelt.

Farbraum, eine Gruppe ehemaliger Studierender der Computervisualistik präsentiert visuelle Installationen unter Einsatz plastischer, raumgreifender Körper und darauf abgestimmter Projektionen. Ausgehend von einfachen geometrischen Formen wie Dreieck und Quadrat werden Plastiken entwickelt, auf die wiederrum modellgetreu projiziert wird. Farbraum überzieht die Objektoberflächen so mit einer digitalen Haut, deren dynamische Gestaltung den geometrischen Gebilden Leben einhaucht und deren Konstruktion bisweilen auflöst.

Die Aussteller im Überblick:

Marvin Amberger (Game Art)

Raphael Baumeister (Game Art)

Matthias Bohleber (Game Art)

Oliver Czarnetta (Bildhauerei)

Christopher Denter (Game Art)

Eduard Ditler (Game Art)

Wolfgang Ernst (Bildobjekt)

Farbraum (Visuals)

Scarlett Grenzemann (Game Art)

Trevor Hollmann (Game Art)

Volkmar Kobelt (Game Art)

Carsten Kost (Game Art)

Martin Lilkendey (Video-Installation)

Gerrit Lochmann (Game Art)

Markus Lohoff (Video-Installation)

Nils-Sebastian Penzler (Game Art)

Greta Rettler (Game Art)

Martin Rünz (Game Art)

Lubosz Sarnecki (Game Art)

Rosmarie Schauer (Pinselzeichnung)

Jan Sobotta (Game Art)

Betim Sojeva (Game Art)

Anna-Carina Strunk (Game Art)

Benedikt Tschörner (Game Art)

Annika Wießgügel (Game Art)

 

Die Ausstellung kann vom 4. Juni bis einschließlich 3. Juli 2011 auf dem Gelände des Kunst- und Kulturzentrums b-05 Montabaur besucht werden.

Die Ausstellung wird von Dr. Markus Lohoff kuratiert und präsentiert mit freundlicher Unterstützung von b-05 und Zukunftsmusik –regionale Plattform für junge Kultur e.V.

 

„abstract confusion“ ab 15. Mai 2011 im b-05

Das b-05 ist ab 15. Mai 2011 wieder für Besucher geöffnet und zeigt die Ausstellung
abstract confusion


In 2011 ist das b-05 zusammen mit der Stadt Montabaur auf der BUGA Koblenz. Wir sind mit einem Informations-Würfel auf der Festung Ehrenbreitstein vertreten.


Die Ausstellung “abstract confusion“ versammelt 22 aktuelle, künstlerisch herausragende Positionen der vergangenen 10 Jahre, anhand derer sich deutliche Entwicklungen einer neuen Abstraktion ausmachen lassen. Es sind neben den Stars der Szene wie Frank Nitsche und Thomas Scheibitz auch Newcomer wie Wolfgang Flad und Shannon Finley vertreten.

Die Aktualität des Themas “Abstraktion” ist hoch und die Ausstellung gibt einen Überblick über die abstrakten Tendenzen der Gegenwartskunst quer durch alle Medien. Es wird nicht nur Malerei, sondern auch Fotografie, Skulptur, Installation und Video aus dem Abstraktionskontext gezeigt. ?Die leitende Frage ist, was das spezifisch Neue an dieser neuen Abstraktion ist? Was heißt es, wenn Künstlerinnen und Künstler sich heute der Abstraktion zuwenden? Ist es eine Abkehr von der Realität oder stecken darin ästhetisch utopische Gegenentwürfe?


AUSSTELLENDE KÜNSTLER:


Axel Anklam – Skulptur
André Butzer – Malerei
Sean Dawson – Malerei
Shannon Finley – Malerei
Wolfgang Flad – Skulptur
Torben Giehler – Malerei
Terry Haggerty – Malerei
Isabel Kerkermeier – Installation
Thomas Kiesewetter – Skulptur
Martin Kobe – Malerei
Peter K. Koch – Fotografie
Karsten Konrad – Skulptur
Gerhard Mantz – Video
Wilhelm Mundt – Skulptur
Frank Nitsche – Malerei
Bernd Ribbeck – Malerei
Tanja Rochelmeyer – Malerei
Thomas Scheibitz – Malerei und Skulptur
Robert Seidel – Video
Katja Strunz – Skulptur
Klaus-Martin Treder

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Öffnungszeiten:

Do 11.00 - 18.00 Uhr
Sa 14.00 - 19.00 Uhr
So 11.00 - 18.00 Uhr

Bitte beachten Sie die Hinweise zur Anfahrt.

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EINTRITTPREISE:

5,00 € Erwachsene
4,00 € Senioren
2,50 € Studenten
2,50 € Kinder 6 Jahre und älter
Kinder unter 6 Jahren: Eintritt frei

25,00 € Gruppen Touren von 10-20 Personen + Eintrittpreis (nur bei terminlicher Vereinbarung)